
Henning Wrede
Dem Archäologen Eduard Gerhard 1795-1867 zu seinem 200. Geburtstag
Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin 2
Beiträge des Kolloquiums am 28. und 29. November 1995 von S. Ahrens, A. H. Borbein,
A. Constantini, S.-G. Gröschel, U. Hausmann, R. Hurschmann, U. Kästner,
D. Kreikenbom, A. Rieche, D.Rößler, B. Seidensticker, V. Stürmer, H. Wrede und G. Zimmer.
Eduard Gerhard hat die Entwicklung der deutschen Archäologie in vielfacher Weise
bestimmt, in Rom als Mitbegründer des "Instituto di corrispondenza archeologica", der
Keimzelle des späteren "Deutschen Archäologischen Instituts", in Berlin als Archäologe
an Museum, Universität und Akademie und durch die von ihm ins Leben gerufene
"Archäologische Gesellschaft zu Berlin". Die von ihm in Berlin und Rom herausgegebenen
und editierten Zeitschriften werden noch heute von Jahrbüchern fortgesetzt, die zu den
zentralen Organen der Klassischen Archäologie zählen, wobei sich der einstige Name der
Periodika allerdings nur bei den Berliner Winckelmannsprogrammen erhalten hat.
Die Publikation basiert auf dem Kolloquium zum 200. Geburtstag Eduard Gerhards am
Winckelmann-Institut der Humboldt-Universität zu Berlin und enthält Beiträge von Ulrich
Hausmann (Einführung), Veit Stürmer (Eduard Gerhard - Daten zu seinem Leben), Sven
Ahrens (Verzeichnis seiner Schriften), Adolf H. Borbein (Eduard Gerhard als
Organisator), Bernd Seidensticker (Eduard Gerhard und die "Königliche Akademie
der Wissenschaften zu Berlin"), Anita Rieche (Eduard Gerhard und die frühe Geschichte
des "Instituto di corrispondenza archeologica"), Detlev Kreikenbom ("Spectatori harum
formarum elegantissimo"), Detlef Rößler (Eduard Gerhards "Monumentale Philologie"),
Henning Wrede (Antoine Morillon und Eduard Gerhard), Sepp-Gustav Gröschel (Eduard
Gerhard - Ein Nachfolger Johann Joachim Winckelmanns?), Alessandra Costantini (Eduard
Gerhard e gli scavi a Vulci di Luciano ed Alexandrine Bonaparte), Ursula Kästner
(Eduard Gerhard und die Berliner Vasensammlung), Rolf Hurschmann (Eduard Gerhard als
Vasenforscher) und Gerhard Zimmer (Eduard Gerhard und das Corpus der etruskischen
Spiegel).
Format: 21 x 28 cm
Seiten: 120
Abbildungen: 61
Ausstattung: Fadenheftung, broschiert
Preis: 29,00 €
ISBN: 978-3-922912-43-9
ISSN: 0949-6106
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