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Der Flugplatz Neuhardenberg

Vom geheimen Einsatzhafen des "Dritten Reichs" zum Regierungsflugplatz der DDR. 2. verbesserte und um 16 Seiten und 29 Abbildungen erweiterte Auflage 2004.

Von Dietbert Lang und Horst Materna

Der östlich von Berlin am Rande des Oderbruchs gelegene Flugplatz Neuhardenberg (1949-90 Marxwalde) entstand ab 1934 als geheimer Einsatzhafen des "Dritten Reichs". Auf ihm wurden zunächst frühe Versuche mit Raketentriebwerken unter Wernher von Braun durchgeführt. 1937 startete hier das erste Flugzeug mit reinem Raketenantrieb
Nach dem Beginn des Zweiten Weltkriegs diente der Platz dem Einsatz von Kriegsflugzeugen Richtung Osten und der Ausbildung von Piloten der Luftwaffe.

Ab 1956 wurde der Platz zu einem Stützpunkt der Luftstreitkräfte der NVA (Jagdfliegergeschwader 8) und des Regierungsfliegergeschwaders 44 ausgebaut und mit modernsten technischen Anlagen versehen. Jagdflugzeuge wie MiG-15, MiG-17 oder MiG-21 waren hier ebenso stationiert wie der Hubschrauber Mi-8 oder Verkehrsflugzeuge wie IL-14 P, IL-18, TU-124, TU-134 und TU-154. Nach der Übernahme durch die Bundeswehr 1990 wurde die militärische Nutzung des Flugplatzes 1992 eingestellt.
1997 wurde Neuhardenberg durch die "Sandsackflieger" bekannt, als von hier aus Helicopter der Bundeswehr viele Tausende von Sandsäcken zur Sicherung der Oderdeiche während des Jahrhunderthochwassers transportierten.

Die beiden Autoren, über Jahrzehnte dem Flugplatz und seinen Geschwadern persönlich verbunden, haben fundiert und kenntnisreich die Geschichte dieses Platzes von den Anfängen bis in die Gegenwart beschrieben.

Format: 17 x 21 cm
Seiten: 88
Abbildungen: 125
Ausstattung: Fadenheftung, broschiert
Preis: 18,00 €

ISBN: 978-3-922912-44-6

 



Titelbild Dietbert Lang und Horst Materna, Der Flugplatz Neuhardenberg

Abbildung aus: Der Flugplatz Neuhardenberg