
Curt Herrmann 1854-1929
Ein Maler der Moderne in Berlin
Zwei Bände (in einem Band gebunden).
In Leben und Werk des Berliner Malers Curt Herrmann (1854-1929) spiegeln sich die Auseinandersetzungen der Jahrhundertwende um eine "moderne" Kunst.
Berlin, das sich in den neunziger Jahren des 19. Jahrhunderts anschickte, von München die Rolle der deutschen Kunstmetropole zu übernehmen, bildete für viele Künstler einen neuen Anziehungspunkt. Kleine unabhängige Ausstellungsgemeinschaften bildeten sich, um bei aufgeschlossenen Galeristen wie Cassirer oder Gurlitt auszustellen. Programmatische Kunstzeitschriften verstanden sich als Kampforgane für neue Richtungen. 1898 schuf sich die "Moderne" mit der Berliner Secession eine eigene Institution.
In diese Zeit des Aufbruchs fiel Herrmanns Begegnung mit Henry van de Velde. Durch van de Velde kam Curt Herrmann zum französischen Neoimpressionismus, zu dessem führenden deutschen Vertreter er sich entwickelte. Im Einklang mit den eigenen künstlerischen Bestrebungen, begann Herrmann eine Sammlung überwiegend französischer Kunst, u. a. mit Werken von Signac, Matisse, van Gogh, Rysselberghe und Bonnard aufzubauen.
Dem Katalog schließt sich eine Edition von bisher unveröffentlichten Briefen an, die Herrmanns vielfältiges Engagement, sei es für die Berliner Secession, die Expressionisten oder die Akademische Kriegshilfe, zum Ausdruck bringt. So stellen die Briefe Baluscheks, Bonnards, Cross', Denis', Heckels, Kirchners, Molls, Otto Muellers, Osthaus', van Rysselberghes, Schmitt-Rottluffs, Signacs, van de Veldes und vieler anderer eine wichtige Quelle zur Kunstgeschichte dar.
Format: 21 x 28 cm
Seiten: 656
Abbildungen: 255
Ausstattung: Hartcover, Fadenheftung, Leinen
Preis: 50,00 €
ISBN: 978-3-922912-24-8
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